Erfahrungsberichte Sprachschule Embassy CES Melbourne

Nach knapp 24 Stunden in der Luft bin ich am Sonntag, den 15. August, in aller Frühe auf dem Melbourne Tullamarine Airport gelandet. Dort wurde ich auch gleich von einem Chauffeur von Embassy CES in Empfang genommen und zu meiner Gastfamilie gebracht, die eigentlich keine Familie, sondern eine alleinstehende Frau war. Auch wenn ich dieser Tatsache anfangs eher negativ gegenüberstand, muss man sagen, dass es der perfekte Homestay war. Mit mir lebten dort sechs Studenten, alle aus verschiedenen Ländern, teilweise auch an verschiedenen Schulen. So konnte ich auch außerhalb des Unterrichts viel über andere Länder und Kulturen erfahren und konnte immer mit jemandem reden. An diesem ersten Tag bin ich dann gleich mit einer befreundeten Gastfamilie in einen Wildlife Park gefahren und konnte dort Känguruhs, Emus, Wombats und Koalas streicheln und füttern. Dort konnte ich dann erstmals feststellen, dass der australische Winter auch ganz schön kalt sein kann. Aber im Laufe der Zeit gewöhnt man sich daran. Und verglichen mit dem deutschen Winter sind 15 Grad tagsüber auch nicht schlecht. Beim abendlichen Dinner wurde mir dann die gesamte "Familie" vorgestellt. Am darauffolgenden Tag, meinem ersten Schultag, fand zu Beginn gleich ein Einstufungstest statt, der die für mich geeignete Klasse ermittelt hat, und daraufhin wurden mir die Einrichtungen der Schule erklärt und vorgeführt. Am Dienstag war dann der erste Tag mit meiner Klasse. Alle waren wirklich super nett und wir haben uns von Anfang an perfekt verstanden! Da die Klasse immer aus maximal neun Schülern bestand, war die Atmosphäre sehr persönlich und die Lehrer, die immer sehr nett und freundlich waren, konnten auf die Probleme jedes einzelnen Studenten gezielt eingehen. Das Taylors College, zu dem auch die Embassy CES gehört, liegt sehr zentral in Melbourne, direkt in die Skyline eingebettet. Es besteht aus insgesamt zehn Stockwerken und besitzt neben einer großen Mensa auch mehrere Computerräume und eine Bibliothek. Alle Einrichtungen des Taylors College können auch von Studenten der Embassy CES benutzt werden. 

Da ich an der Embassy CES nur Part-Time-Student war (nachmittags kein Unterricht), war auch während der Woche genug Zeit, die vielen Sehenswürdigkeiten Melbournes zu erkunden. Wobei man sagen muss, dass drei Wochen fast nicht genug sind, um eine Vier-Millionen-Metropole wie Melbourne richtig kennen zu lernen. Aber dennoch hatte ich jeden Nachmittag und Abend etwas zu tun: Es lockten eine Vielzahl von Museen, Galerien und anderen Sehenswürdigkeiten, aber auch viele Pubs, Restaurants und Cafés. Ebenso konnte man am Freizeitprogramm der Schule teilnehmen (Basketball, Volleyball, ...). Mein erstes Wochenende habe ich dann in Sydney verbracht. Mit VirginBlue Airlines ist Sydney von Melbourne aus in etwas mehr als einer Stunde mit dem Flugzeug problemlos erreichbar. In Sydney habe ich dann im Schnelldurchgang alle Sehenswürdigkeiten besichtigt (eigentlich hätte man dafür schon allein drei Wochen einplanen müssen), ehe dann am Montag die Schule weiterging. Am nächsten Wochenende war die Great Ocean Road angesagt, die wohl beeindruckendste Küstenstraße der Welt, mit ihrem Wahrzeichen, den Twelve Apostels, zwölf gewaltigen Felsen, die vor der Küste aus dem Meer ragen. Leider war das Wetter an diesem Tag sehr regnerisch und kalt, was den Genuss des Besichtigens dieser wunderbaren Straße etwas schmälerte. Dann begannen auch schon meine letzten fünf Tage an der Embassy CES. Am Ende meiner letzten Woche hatte ich - nach insgesamt vier Abschiedsfeiern - als letztes Highlight noch Philipp Island mit seiner berühmten Pinguin-Parade eingeplant. Leider hatte ich einen schlechten Tag der Pinguine erwischt und es wollten nur wenige am Strand entlang "watscheln". Dann war Abschied angesagt. Es ist wirklich erstaunlich, wie man in nur drei Wochen ein so enges Verhältnis zu so vielen Leuten aufbauen kann. Mir ist der Abschied wirklich sehr schwer gefallen, da ich die Zeit sehr genossen habe. Am Sonntag, den 5. September, habe ich dann abends Melbourne wieder in Richtung Deutschland verlassen, mit vielen wunderschönen Erinnerungen, vielen neuen Freunden, viel Wehmut, aber auch mit Freude auf die Heimat. Nach Stops in Singapur und Dubai bin ich dann am Montag wieder wohlbehalten in München gelandet.

Alles in allem war es eine faszinierende Zeit, an die ich immer mit einem Lächeln zurückdenken werde. Eines aber ist sicher: Melbourne wird mich als bald als möglich wieder sehen - und dann hoffentlich länger als "nur" drei Wochen! Danke an DIREKT Sprachreisen für die Organisation dieser schönen Reise!

Tobias Möckel

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